Die KlimaUnion:
Zeit für die nachhaltige Marktwirtschaft
und den Klimawohlstand von Morgen
Ein Hintergrundpapier zu den Gründungsgedanken der KlimaUnion e.V.

Es wird kritisiert, CDU und CSU seien auf Bundesebene zu schwach beim Klimaschutz. Es fehlt der große Wurf. Denn weite Teile der Gesellschaft und auch der Großteil der Wirtschaft stellen inzwischen die Weichen Richtung Zukunft. Die sich verschärfende Klimakrise ruft jetzt vor allem Ökonomen auf den Plan - denn Klimapolitk ist Wirtschaftspoltik. Wirksamer Klimaschutz ist in allen Szenarien günstiger als die Schäden des Klimawandels in Kauf zu nehmen.

Außerdem ist Deutschland von diesen Schäden viel stärker betroffen als bisher angenommen. Die Klimawissenschaft ist sich einig, wir befinden uns im Jahrzehnt der Entscheidungen: Wie viel Grad Erderhitzung akzeptieren wir?

Entschieden wird aber auch auf internationaler Ebene, wer die künftigen Weltmarktführer einer emissionsfreien Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wir, die Founder der KlimaUnion, wollen und werden nicht zusehen, wie die CDU und CSU in die gleiche Abwärtsspirale gerät, wie die SPD - die dafür kritisiert wird, ihre sozialen Grundwerte nicht mehr ernst zu nehmen. Denn genau um solche Grundwerte geht es der KlimaUnion: Was ist konservativer, als den Erhalt der Schöpfung, unseres Wohlstands und der Wirtschaftsleistung dieses Landes zu fordern? Wirksame Klimapolitik ist Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung und gleichzeitig die Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

Die CDU hat die soziale Marktwirtschaft erfunden - wir erfinden gemeinsam mit der CDU und CSU die „Nachhaltige Marktwirtschaft“. Eine zukunftsfähige Wirtschaft, die nicht gegen die Natur - sondern mit der Natur arbeitet. Die natürliche Grenzen und Naturgesetze akzeptiert, gleichzeitig aber alle Widerstände und Hürden des Wandels abbaut. Die darauf abzielt, die Erderhitzung auf höchstens 1,5 Grad abzubremsen und Deutschland in den nächsten 10 bis 20 Jahren klimaneutral zu machen. Das verstehen wir unter einer wirksamen, glaubwürdigen und 1,5-Grad-kompatiblen Politik. 

Der Papst und Klimaaktivistin Greta Thunberg sind sich einig

Wenn Papst Franziskus und Greta Thunberg sich bei den Erkenntnissen zur Klimadramatik und dem kurzen verbleibenden Zeitfenster einig sind, dann ist das der historische Moment, indem wir als CDU und CSU die versöhnliche Kraft sein können. Dafür muss aber Schluss sein mit Worthülsen und leeren Versprechungen. 

Kein weiterer Masterplan, wie Deutschland klimaneutral wird - die Motive der Gründerinnen

„Es gibt unzählige Dokumente, die den Weg zur Klimaneutralität höchst wissenschaftlich, technisch und wirtschaftlich beleuchten. Es gibt kein Theorie- und Erkenntnis-Problem, sondern einen Realisierungsstau.“ (Heinrich Strößenreuther)

"Forschung bringt Innovation. Mehr und bessere Forschung - immer eine gute Idee.
Beim Klima dieser Forschung dann nicht folgen - schlechte Idee. Dabei ist es ganz einfach: Wohl beherzt die neuen Wege einschlagen und die Forschungserkenntnisse in Wirtschaftsleistung umwandeln. (Bianca Praetorius) 

„Man muss kein promovierter Wirtschaftswissenschaftler sein, um zu verstehen, dass Subventionen in eine sterbende Technologie keine Hilfe für den Wandel sind“ (Philipp Schröder)

„Mit der KlimaUnion geben wir all jenen in CDU und CSU eine Stimme, die die Chancen dieses Wandels erkennen, die zu den regionalen Vordenkern und Vordenkerinnen gehören und die den Mut haben, statt Scheindebatten und Ablenkungsmanöver die echten Probleme lösen“ (Felix Rodenjohann)

„Das 1,5°C Limit zu akzeptieren, ist auch ein Akt des Respekts gegenüber unserer Wissenschaft und Forschung.“ (Heinrich Strößenreuther)

Wir finanzieren mit Steuergeldern die Klimaforschung

Die von unseren Steuergeldern finanzierte deutsche Klimawissenschaft ist auf der ganzen Welt renommiert. Wenn dann genau diese Wissenschaft zum Ergebnis kommt, die deutsche Klimapolitik ist sei unzureichend, dann müssen wirksame Maßnahmen umgesetzt werden - statt die unwirksamen Handlungen zu verteidigen. Selbst das zivilgesellschaftliche Engagement und unzählige Initiativen aus der Wirtschaft (von Mittelstand bis Dax-30 Konzern) zeigen den Weg auf. Journalisten sammeln akribisch jede einzelne Blockade, die die deutsche Wirtschaft am Wandel hindern. Wir müssen innerhalb der CDU und CSU nur all diese Puzzleteile zu einem „Zukunftsplan für Deutschland“ zusammen fügen.

Alternativloses 1,5°C Ziel

Der schnellstmögliche Wandel zu einer emissionsfreien Wirtschaft und Gesellschaft und das Einhalten des 1,5° Limit ist alternativlos. Damit ist die KlimaUnion alternativlos. Es kann nichts konservatives geben, als die Naturgesetze zu akzeptieren und den Planeten für zukünftige Generationen und für und selbst in einem ausreichenden Zustand zu erhalten. 

Je schneller Deutschland dekarbonisiert, desto mehr profitiert Deutschland von einer sich dekarbonisierenden Welt.

Solange Deutschland noch in irgendeiner Form eine Vorbildfunktion in der Welt innehat und nicht völlig an Relevanz verlieren will, schaut die Welt auf uns, wie wir diesen Wandel meistern. Je schneller wir sind, desto schneller wird die Welt dekarbonisiert. Und je schneller wir diese Standards schaffen, desto mehr profitieren wir vom Wandel an allen anderen Orten auf der Welt. Denn wir haben unsere tollen Automobile auch deshalb exportiert, weil wir selbst eine Autonation geworden sind. 

Die Erfindung der vernünftigen Marktwirtschaft

Wenn wir in Zukunft Technologien exportieren wollen, müssen wir auch eine Zukunftsnation sein. Es ist keine Zeit mehr für Ausreden, faule Kompromisse oder Finger zeigen, geschweige denn für Verzichtsdebatten und Verbotsdiskussionen. Es ist Zeit, für ein pragmatisches, konstruktives Miteinander, was die Hürden und durch gewachsene Strukturen etablierte Blockaden auflöst. Damit sich das wirtschaftliche, das zukunftsfähige und das emissionsfreie von alleine durchsetzen kann. Die CDU hat die soziale Marktwirtschaft erfunden. Jetzt erfinden wir mit der Klima Union die nachhaltige Marktwirtschaft.

“Beim Klima heißt es: Rhine Valley statt nochmal einem Silicon Valley zuschauen zu müssen”, so der ehemalige Tesla-Deutschland-Chef und Uternehmer Philipp Schröder.

Links und weitere Informationen:

Bitte hier die Links zur BDI-BCG-Studie, zur Klimaplan GermanZero, zur FFF-Wuppertal-Studie, zu 2-Grad-Stiftung/Berger-Studie und zur Arepoa/Nordlicht-Studie ergänzen / Leaders for climate action, entrepreneurs for future etc.